Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

015 – Donnerstag: Hyperfokus

Zum gestrigen Beitrag muss ich noch hinzufügen, dass es bei dem Schmerz natürlich nicht um körperlichen Schmerz geht. Wenn eine Übung übelst schmerzt, ist es natürlich bescheuert, unreflektiert darüber hinweg zu trainieren. Es ging mir um inneren Schmerz. Von mir aus Aggressionen. Scham. Wut. Sowas eben.

Ich hatte vor kurzem ein intensives Gespräch über meine Fokussierung auf Dinge, die ich, einmal Blut geleckt, beharrlich (und früher fast manisch) verfolge. Es könnte ein Hyperfokus sein. Interessante Sache übrigens. Sich damit näher zu befassen hat mir ebenfalls einen besseren Zugang zu mir selbst geschaffen. Es muss aber nicht zwingend ein Hyperfokus sein.
Im Verlauf des Gespräches – und sowas ist mir früher auch schon mal bei anderen Themen aufgefallen – merke ich, wie mir mein Gesprächspartner erklärt, dass ich das bestimmt nicht habe, weil ich die Anzeichen dafür nicht aufweise.
Nun ja.
Zum einen meine ich mich erinnern zu können, dass ein Hyperfokus medizinisch eh (noch) nicht anerkannt ist, da er bis dato zu wenig erforscht wurde.
Zum anderen: es ist mir vollkommen egal, wie das, was ich habe, heißt. Solange ich endlich verstanden habe, worum es bei mir geht und was das für mein Leben bedeutet. Ich weiß, dass da etwas ist und kann es in dem Kreis der wichtigen, mir nahestehenden Menschen kommunizieren. Alles andere ist erstmal schnurz.

Ähnlich einer Depression: nee, das ist keine Depression. Meine Tante hat Depressionen, das ist überhaupt nicht vergleichbar.
Kommt das so oder so ähnlich jemandem bekannt vor?
Junge, Junge.
Wenn ihr euch fühlt, als wäre da etwas, sucht euch Profis. Geht direkt zu den richtigen Stellen. Und wenn der erste Arzt/die erste Ärztin abwinkt, holt euch eine weitere Meinung. Lasst euch nicht belächeln. Ihr seid die für euch wichtigste Person. Unter anderem. Also übernehmt gefälligst Verantwortung. Habe ich auch getan. Hat geholfen, so klein ich mich anfangs auch gefühlt habe.

Man findet kein gutes Leben. Man schafft sich eines.


Training heute, 30.03.2023:

  • 100 Squats
  • Supersätze:
    • – Push Ups (10 x 15)
    • – beidarmiges Rudern (10 x 20)
      Pause
  • Supersätze (letzter Satz jew. bis zum Muskelversagen):
    • – Australian Pull-Ups (10 x 10)
    • – Push-Ups (10 x 10)
    • – Latziehen (10 x 10)

Anm.: vor dem ersten Supersatz habe ich mich mit kleinen Sätzen Liegestütz in verschiedenen Varianten aufgewärmt, die ich nicht gezählt habe. Somit komme ich auf einen aktuellen Tagessatz von mindesten 200. Mein Ziel wird sein, am Tag 300 Liegestütz und mindestens 50 Klimmzüge zu machen. Wobei ich im Sommer testen werde, was 100 Klimmzüge über den Tag verteilt mit mir machen. Das alles dann im Herbst zusammengepackt in einer noch nicht weiter definierten Zeit.

Und morgen werde ich endlich mal erzählen, was es mit den ganzen Spotify Links auf sich hat.

Kommentare sind deaktiviert.